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Zu vielen Projekten gibt es einen Abschlussbericht, der - vorbehaltlich der Zustimmung des Auftraggebers - bei VAUNA gegen Erstattung der Kosten angefordert werden kann.
Nutzung von Grünbrücken und anderen Querungsbauwerken durch Säugetiere. VAUNA koordinierte ein Forschungs- und Entwicklungsvorhaben zur Evaluation der Nutzung von insgesamt rund fünfzig Grünbrücken, Viadukten, Wildtier-, Gewässer- und Kleintierdurchlässen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Mecklenburg-Vorpommern. Auftraggeber waren das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung (Bonn) unterstützt durch die genannten Bundesländer. Bertram Georgii und andere. 2006
Wölfe, Jagd und Wald in der Oberlausitz. Die Zukunft der Wölfe in Sachsen hängt entscheidend ab von der Toleranz der Grundeigentümer und Jäger. Auf wie viel Schalenwild werden sie zu Gunsten der Wölfe verzichten müssen? Im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz analysierte VAUNA das Konfliktfeld Wölfe-Jagd-Wald im einzigen Wolfsvorkommen der Bundesrepublik. Ulrich Wotschikowsky. 2006
Leitbild Rotwild. VAUNA hat die Federführung bei der Entwicklung eines Leitbildes für das Rotwild-Management in Deutschland. Das Vorhaben wurde zuletzt von der Deutschen Wildtier Stiftung Hamburg unterstützt und im März 2006 abgeschlossen. Ulrich Wotschikowsky, Kai Elmauer und andere. 2006
Naturverträgliche Wanderwege. Im Auftrag der Ammergauer Alpen GmbH überprüfte VAUNA eine neue Wanderkarte, ob bei den vorgeschlagenen Wanderwegen mit Störungen für Wildtiere oder mit Konflikten mit Jagd, Waldbau oder Naturschutz zu rechnen ist. Dort wurden die Wegevorschläge entsprechend verändert. Die Gemeinde Unterammergau wurde bei der Erneuerung von Wanderwegen beraten. Kai Elmauer, Ulrich Wotschikowsky. 2005
Rotwild im Stadtwald Augsburg. Für den Landschaftspflegeverband der Stadt Augsburg wurde ein Konzept erarbeitet, mit dem die Verbuschung des naturschützerisch wertvollen Kiefernauwaldes durch starke Beweidung mit Rotwild verhindert werden kann. Unser Vorschlag sieht die Eingatterung des 150 ha großen Waldgebietes und die Besetzung mit Rotwild vor, kombiniert mit einem Erlebnisprogramm für Erholungsuchende aus der nahen Stadt. Kai Elmauer, Ulrich Wotschikowsky, 2005.
Nutzung forstrechtlicher Kompensationsmaßnahmen zur Entwicklung von Wildtierkorridoren. VAUNA hat zusammen mit dem Büro für Ökologie und Forstplanung, Kassel, Möglichkeiten ausgelotet, im Rahmen der Eingriffsregelung zum Ausbau der BAB A4 fällige "Ersatzaufforstungen" zur Gestaltung von Waldgebiete verbindenden Wanderkorridoren für Rothirsch, Wildkatze und andere Wildtiere zu nutzen. Auftraggeber war das Amt für Straßen- und Verkehrswesen Eschwege. Bertram Georgii, Wolfgang Herzog. 2005.
Fischotter und Teichwirtschaft. Im Auftrag der Wildland GmbH wurde im Bayerischen Wald ein Workshop zum Thema Otter und Teichwirtschaft moderiert und gemeinsam mit Jagd- und Fischereiverband, Wildland GmbH und Behörden ein Faltblatt produziert. Kai Elmauer. 2005 siehe auch
Abenteuer Natur. Das Programm "Abenteuer Natur", ein grenzüberschreitendes Naturerlebnisprogramm, verspricht den Kindern in den Regionen Zwischentoren und Ammergauer Alpen ein spannendes Naturabenteuer, das auch die ökologische Sensibilität dieser Regionen berücksichtigt. Veranstalter sind in Bayern die Ammergauer Alpen GmbH und der Alpine Studienplatz der Deutschen Jugendherbergen, in Tirol der Verein natopia. Kai Elmauer, Michael Schödl und andere. 2006
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Huemul in Los Nevados de Chillan. Das nördliche Vorkommen des Andenhirsches, Wappentier der Chilenen, ist akut vom Aussterben bedroht. Für die Zoologische Gesellschaft Frankfurt recherchierte VAUNA vor Ort die Ursachen und formulierte Empfehlungen zur Erhaltung der Population. In englischer Sprache. Ulrich Wotschikowsky. 2005
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Wildtiermanagement im Forstamt Arnsberg. Wegen untragbarer Waldschäden durch Sikahirsche wurde dem Forstamt Arnsberg die Zertifikation entzogen. VAUNA erstellte für das Forstamt ein Managementkonzept, das eine drastische Absenkung der fremden Sikas innerhalb von fünf Jahren vorsieht. Ulrich Wotschikowsky. 2005.
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Rotwildverbreitung in Deutschland. In den meisten Bundesländern ist das Vorkommen des Rotwildes auf amtlich festgesetzte Gebiete beschränkt. Für die Deutsche Wildtier Stiftung Hamburg erstellte VAUNA erstmals eine Karte der "amtlichen" Verbreitung dieser Wildart im Bundesgebiet. Ulrich Wotschikowsky, Monika Kern. 2004
Wildtier-Management im Rotwildgatter Schönbuch. Die Orkane Wiebke und Lothar haben den Wald im Rotwildgatter Schönbuch auf fast einem Drittel der Fläche geworfen. Damit haben sich die Lebensbedingungen für das Schalenwild gründlich geändert. Für die Forstdirektion Tübingen hat VAUNA deshalb ein neues Management-Konzept für Rot-, Reh- und Schwarzwild erarbeitet. Ulrich Wotschikowsky, Bertram Georgii, Kai Elmauer, Monika Kern. 2004
Ein Jagdkonzept für das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide. Auf dem 7.000 ha großen ehemaligen Truppenübungsplatz Königsbrücker Heide will der Freistaat Sachsen "Natur Natur sein lassen". VAUNA erarbeitete für das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft ein Jagdkonzept, mit dem Eingriffe in die Schalenwildpopulationen auf das unbedingt notwendige Minimum beschränkt werden sollen. Ulrich Wotschikowsky, Kai Elmauer, Monika Kern. 2003 siehe auch "Natur ohne Zügel"
Schalenwild in den Isarauen. Im Rotwildgebiet Isarauen bei Freising haben sich zwischen der Staatsforstverwaltung, die den Auwald bejagt, und den angrenzenden privaten Jägern, die überwiegend auf Feldfluren jagen, erhebliche Spannungen aufgebaut. Zusammen mit dem Fachgebiet Geobotanik der Technischen Universität München wurde das waldbauliche und jagdliche Vorgehen analysiert und ein Bejagungskonzept für die Isarauen entwickelt. Auftraggeber war die Forstdirektion Oberbayern-Schwaben. Ulrich Wotschikowsky, Kai Elmauer, Monika Kern und andere. 2003
Ammergauer Hirschtage. Elf Tage lang stand in Oberammergau der Rothirsch im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Staatlichen Forstamt lenkte VAUNA den Blick auf unser größtes heimisches Wildsäugetier. Ein vielfältiges Erlebnisprogramm mit Hirsch-Ausstellung, großem Hirschmarkt, Informations- und Filmabenden, geführten Wanderungen, Kochkurs und Aktionen für Kinder lockte über 3.000 Besucher. In einem Workshop wurden Eckpunkte für einen besseren Umgang mit dem Rotwild im Ammergebirge formuliert. Deutsche Wildtierstiftung, Gemeinde Oberammergau und Oberammergau Tourismus leisteten namhafte finanzielle Unterstützung. Kai Elmauer, Ulrich Wotschikowsky und andere. 2003
Jagdausbildung im Nationalpark Stilfserjoch. Seit bereits acht Jahren werden örtliche Jäger darin ausgebildet, die überhöhte Rotwildpopulation im Nationalpark Stilfserjoch (Norditalien) mit jagdlichen Maßnahmen zu kontrollieren. Das Programm ist von einiger politischer Brisanz, weil in Italien starke Widerstände gegen den Einsatz von Jägern in Schutzgebieten bestehen. Ulrich Wotschikowsky. 2003
Ausbau der BAB A 4 - Grünbrücke Löfflerdelle. Für diesen Abschnitt der BAB A4 hatte VAUNA 2001 eine wildbiologische Untersuchung samt Planung durchgeführt und als Ersatz für ein Viadukt an anderer Stelle, der "Löfflerdelle", eine Grünbrücke vorgeschlagen (s.u.). Für sie wurde im Auftrag des Amts für Straßen- und Verkehrswesen Eschwege auch noch eine Ausführungsplanung gemacht (Gestaltung der Grünbrückenoberfläche, Einbindung in die umgebende Landschaft). Bertram Georgii. 2002
Wildtierpassagen im Bereich der Ausbaustrecke BAB A 8. Die Autobahn A 8 in Baden-Württemberg soll auf sechs Fahrspuren ausgebaut werden. Außerdem soll auf der Albhochfläche zwischen Hohenstadt und Dornstadt die neue ICE-Strecke Stuttgart-Ulm mit der A 8 gebündelt werden. VAUNA untersuchte im Auftrag des Innenministeriums Baden-Württemberg die Barrierewirkung der Autobahntrasse für größere Wildtiere und die Wirksamkeit der vorhandenen Über- und Unterführungsbauwerke als Wildtier-Passagen. Bertram Georgii. 2002
Einfluss von gezäunten (Hochleistungs-) Zugstrecken auf Wildtierpopulationen. Im Rahmen der COST-Aktion 341 hat VAUNA die potenziellen Auswirkungen des nördlich von Würzburg gelegenen Abschnitts der nach Fulda führenden ICE-Strecke auf Wildtiere untersucht. Bertram Georgii. 2002
Freizeit und Erholung im Karwendel – natur-verträglich. In einem grenzübergreifenden EU-Interreg II Projekt wurden unter der Federführung von VAUNA Konzepte für die Erholungsnutzung im Karwendel unter Berücksichtigung der Ansprüche z. T. gefährdeter Wildtierarten entwickelt. Träger waren das Bayerische Staatsministerium für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz sowie das Amt der Tiroler Landesregierung, Abt. Umweltschutz. Bertram Georgii, Kai Elmauer. 2002
Das Ingelheimer Modell. Die Stadt Ingelheim bewirtschaftet ihren Wald nach den Grundsätzen der Naturgemäßen Waldwirtschaft. Die Jagd wird nicht wie bisher durch Verpachtung, sondern in Eigenregie betrieben. Sechs Jahre lang wurde das sog. Ingelheimer Modell im Auftrag des Ministeriums für Umwelt und Forsten Rheinland-Pfalz wissenschaftlich begleitet und analysiert. Ulrich Wotschikowsky, Daniel Steuer. 2002
Ausbau der BAB A 4, Planungsabschnitt Friedewald. Im Auftrag des Amtes für Straßen- und Verkehrswesen Eschwege wurden im Rahmen der UVS zur Grunderneuerung der Autobahn A 4 – Planungsabschnitt Friedewald – die Barrierewirkung und die Durchlässigkeit dieses Trassenabschnitts für Wildtiere untersucht. Dabei ergab sich eine modifizierte Linienführung und der Ersatz einer Tal- durch eine Grünbrücke. Bertram Georgii. 2001
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